Kinderbedarfsbörse & Co.: gebrauchte Kindersachen kaufen & verkaufen

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00:00:00: Willkommen bei Just Melly – Einfach Eltern sein.  Ich bin Melly, Stiefmama und Mama und möchte  

00:00:04: Kinder respektvoll, liebevoll und ehrlich auf  Augenhöhe begleiten, ohne mich dabei zu verlieren.  

00:00:09: Eltern sein bedeutet für mich ein stimmiges  Maß zu finden mit einer reflektierten Haltung  

00:00:14: statt nur Methoden und der Bereitschaft,  gemeinsam mit unseren Kindern zu wachsen.

00:00:18: Und damit willkommen zurück zu einer  weiteren, aber diesmal etwas anderen  

00:00:21: Folge bei Just Melly – Einfach Eltern sein.  Danke, dass du wieder eingeschaltet hast.

00:00:25: Diese Folge ist deswegen etwas anders, weil ich  heute mal eine Erfahrungsfolge machen möchte,  

00:00:31: die auch nicht so durchgeskriptet  und recherchiert ist wie sonst,  

00:00:35: sondern eher frei eingesprochen. Als  Thema haben wir aus aktuellem Anlass  

00:00:39: Kinderbedarfsbörsen, weil: Zurzeit sind ja ganz  viele Kinderbedarfsbörsen und ich weiß nicht,  

00:00:44: wie ihr es empfindet, aber für mich ist  das eine sehr, sehr, sehr stressige Zeit.

00:00:48: Und ich fand es auch schon in der letzten Folge,  wo ich über das Thema Leichtigkeit gesprochen  

00:00:53: habe bei der Aufnahme, sehr makaber, dass ich  eigentlich während der Aufnahme so gestresst  

00:00:59: war und bei uns so viel los war und sich  überhaupt nicht leicht angefühlt hat.

00:01:04: Ihr kennt das ja bestimmt auch: Das Kind zahnt  nicht nur, das hat noch gleichzeitig einen  

00:01:09: Wachstumsschub und/oder einen Entwicklungsschub.  Und dann wird’s auch noch krank. Und dann kommt  

00:01:13: noch irgendwas von außen dazu,  weil es ist ja immer meistens so,  

00:01:16: dass da irgendwelche großen Ereignisse noch  gleichzeitig sind. Dass grad, wie gesagt,  

00:01:20: die Kinderbedarfsbörsen sind, aber  auch, dass vielleicht grad auch noch  

00:01:24: eine Kindergarteneingewöhnung ist oder eine  Schuleingewöhnung oder vielleicht auch ein Umzug  

00:01:29: oder irgendwas bei euch auf Arbeit oder so. Ich  meine, ich mache ja auch nicht nur den Podcast,  

00:01:34: ich arbeite auch noch nebenher. Also es ist auch  viel, na ja. Und irgendwann ist es einfach so,  

00:01:39: dann ist der Berg einfach nicht mehr  zu schaffen. Und so geht’s mir grad. 

00:01:43: Klar geben wir diese ganzen Tipps in unseren  Podcasts, aber auch wir sind nur Menschen,  

00:01:48: und wir schaffen es auch nicht immer alle unsere  Tipps jederzeit umzusetzen. Das ist ganz normal.

00:01:53: Aber wir haben diese Tipps im Hinterkopf  und können sie gegebenenfalls anwenden,  

00:01:57: um wenigstens ein bisschen Druck in dem Stress  rauszunehmen oder gegebenenfalls auch aus dem  

00:02:01: Stress rauszukommen. Und genau das mache  ich jetzt. Ich versuche jetzt gerade,  

00:02:05: diesen Riesenberg irgendwie mit dem Rotstift ein  wenig kleiner zu bekommen. Und eine Idee war eben:  

00:02:12: Was kann ich tun jetzt ganz konkret, um meine  Folgen ein bisschen einfacher zu machen?

00:02:16: Deswegen, wie gesagt, dieses Mal das Thema  Kinderbedarfsbörsen, weil es leichter ist,  

00:02:21: ich das freier sprechen kann und ich dann  nicht so viel durchrecherchieren muss und  

00:02:26: auch nicht so viel skripten. Mal schauen, wie  diese Folge wird. Dann lass uns einsteigen.

00:02:32: Ich selbst bin ja ein großer Fan von  Kinderbedarfsbörsen oder generell von  

00:02:36: gebraucht kaufen. Gleichzeitig ist das aber  so, so super stressig, immer diese Zeit,  

00:02:41: weil die alle immer im Frühjahr sind und alle  immer im Herbst. Und ich kaufe ja nicht nur,  

00:02:46: ich verkaufe auch. Und heute möchte  ich, wie gesagt, mit euch darüber reden,  

00:02:50: wie ich das so mache mit den Kinderbedarfsbörsen.  Einmal als Käuferin und einmal als Verkäuferin.  

00:02:57: Und da auch noch ein bisschen generell  schauen in das Thema gebraucht kaufen und  

00:03:02: verkaufen. Weil sich das nicht immer so ganz  nur auf Kinderbedarfsbörsen eingrenzen lässt.

00:03:08: Kommen wir dann jetzt zuerst zur Seite der  Käufer. Bevor die ganzen Börsen starten,  

00:03:13: schaue ich erstmal im Kleiderschrank, was  habe ich aktuell, was könnte ich brauchen.  

00:03:17: Ich sortiere mir das immer schon vorher nach  Größen. Also, ich habe immer die unterste  

00:03:21: Größe schon mit Zettelchen im Kleiderschrank  und dann die kleinere Größe oben drüber oder,  

00:03:26: wenn der Stapel dann zu groß ist,  eben die größeren Größen hinten.  

00:03:30: Aber wie gesagt, immer diesen Zettel oben  drauf. Wo es am Anfang richtig viel war,  

00:03:34: hatte ich unterschiedliche Fächer  für die unterschiedlichen Größen.

00:03:37: Dann schaue ich einfach bei den Stapeln: Wie  viel habe ich je Größe oder habe ich die Größe  

00:03:42: überhaupt im Schrank? Und dann versuche ich,  bis zur nächsten Börse durchzukommen. Also,  

00:03:47: dass mir nicht zwischendurch plötzlich die  Größen ausgehen. Aber, was natürlich auch  

00:03:51: toll wäre, dass ich nicht zu viel da habe und dann  stelle ich fest so: „Oh, die Größe habe ich jetzt  

00:03:56: gar nicht gebraucht und ich habe ein komplettes  Set da gehabt.“ Das ist natürlich auch blöd.

00:04:01: Wie mache ich das jetzt konkret? Ich  versuche immer, so zwei Kleidergrößen  

00:04:06: da zu haben aktuell. Wo er natürlich klein war,  so im ersten Jahr, habe ich es anders gemacht. 

00:04:10: Also ganz grob kann man sagen, im ersten  Lebensjahr fängt’s meistens so bei 50/56  

00:04:16: an bei den Neugeborenen und dann geht das  wirklich schnell so in 1-2 Monatsschritten  

00:04:20: und manchmal überspringen sie auch eine Größe,  geht’s dann wirklich bis zur 80 hoch. Und das  

00:04:24: war bei unserem Kind auch so. Dann hat’s gestoppt für fast ein Jahr. Also so sechs bis zwölf Monate  

00:04:30: hat man dann seine Ruhe, da hat man dann  nur noch ein bis zwei Größen. Also sind  

00:04:34: es dann pro Jahr so ein bis zwei Größen. Woher weiß ich jetzt, welche Kleidergröße  

00:04:40: mein Kind gerade hat? Und zwar ist das immer  Körpergröße in Zentimetern. Größe 80 heißt  

00:04:45: dann auch ca. 80 cm Körpergröße. Bei Schuhen ist das dann noch mal  

00:04:50: spezieller. Und zwar wachsen die Kinderfüße  im Kleinkindalter sehr, sehr schnell. Da kann  

00:04:56: es dann schon zwei bis drei Schuhgrößen pro Jahr sein. Später sind es dann eher ein bis zwei. Da am  

00:05:02: besten den Fuß ausmessen. Da gibt’s im Internet  wirklich tolle Größentabellen und wie man das  

00:05:06: berechnet und auch Berechnungstools und da kommt dann so 1 cm bis 1 1/2 noch mal Luft oben drauf  

00:05:13: auf das, was ihr gemessen habt. So kann man das ca. rechnen. Und das ist aber auch pro Hersteller,  

00:05:18: ist das dann unterschiedlich, in welche  Größe sich das umrechnet. Da müsst ihr  

00:05:21: auch bei dem Hersteller eurer Wahl gucken. Also, ich habe einen Hersteller, der hat  

00:05:25: schon so eine schöne Tabelle. Also, das habe ich  ausgedruckt und da ist so ein Maßband. Ich stell  

00:05:30: da einfach nur den Fuß von meinem Kind drauf und dann zeigt es mir die Größe an. Und dann nehme ich  

00:05:35: einfach immer die nächstgrößere Größe, wenn es so dazwischen liegt. Das ist wirklich praktisch. Und  

00:05:41: bei dem Hersteller ist es so, dass ich das dann  auch auf die anderen Schuhe, wo ich dann meistens  

00:05:44: kauf, tatsächlich übertragen kann. Das ist leider,  wie gesagt, nicht bei allen Herstellern so.

00:05:50: Ja, und manchmal habe ich mich dann doch  verschätzt mit den Größen und allem und  

00:05:55: dann haben wir zum Glück hier in der Nähe einen  Second-Hand-Laden oder ich kaufe es halt online.  

00:06:01: Da gibt es ja auch Möglichkeiten. Und zur  Not muss ich es dann halt doch neu kaufen.

00:06:06: So, welche Arten gibt’s jetzt eigentlich bei  den Kinderbedarfsbörsen und wie läuft das  

00:06:10: genau ab? Also, es gibt einmal die Börse, da  wird direkt vom Verkäufer am Tisch verkauft.  

00:06:16: Das ist so wie beim Flohmarkt. Also da kommt man in den Raum rein und dann gibt’s ganz viele Tische,  

00:06:21: an jedem Tisch ein Verkäufer und dann läuft  man von Tisch zu Tisch und kauft dann auch  

00:06:26: jeweils bei dem jeweiligen Verkäufer. Ist  ehrlich gesagt nicht meine Lieblingsbörse,  

00:06:32: weil für mich das zu unübersichtlich ist und  ich da schnell den Überblick verliere. Und  

00:06:37: mir ist das dann auch meistens zu voll. Und  dieses von Tisch zu Tisch hetzen und nachher  

00:06:42: ist es dann vielleicht schon verkauft  und wo soll ich dann immer anfangen.  

00:06:46: Manchmal ist dann das, was ich brauche, die  Größe überhaupt gar nicht da an dem Tag.

00:06:52: Da gibt’s dann im Gegensatz dazu die sortierte  Börse, die ich als Käuferin bevorzuge. Aber,  

00:06:58: wie gesagt, das ist wirklich persönliche  Vorliebe, andere würden wieder was anderes  

00:07:02: sagen. Da ist es so, dass die Sachen sortiert  sind. Deswegen heißt sie auch sortierte Börse. 

00:07:07: Also, man kommt rein und hat dann wirklich die  Größe an nem Tisch, die andere Größe an einem  

00:07:13: anderen Tisch, das Spielzeug an einem bestimmten Tisch, die Schuhe an einer bestimmten Stelle,  

00:07:18: die Jacken an einer bestimmten Stelle. Und  dann kann ich einfach da hingehen: „Ah,  

00:07:22: ich brauche nur die Größe, da gehe ich dahin.“  Oder: „Ich brauche nur noch Hosen in der Größe“,  

00:07:26: weil irgendwann bei der vorletzten oder letzten  Kinderbedarfsbörse brauche ich nur noch ein paar  

00:07:30: Sachen und habe die meisten Sachen schon. Und wenn ich dann bei der sortierten Börse alle  

00:07:35: Sachen zusammen habe in meiner Tüte – man darf da nichts anderes mit reinnehmen, nur so eine Tüte,  

00:07:40: also auch keine Kinderwagen, keine Taschen  und so weiter –, guckt, wo ihr euer Handy,  

00:07:44: wenn ihr da eure Einkaufsliste im Handy habt,  wo ihr das hin tut… wo ihr euren Geldbeutel  

00:07:48: hin tut… und da ist es dann wirklich praktisch,  wenn man ein Tragekind hat. Oder vielleicht könnt  

00:07:53: ihr euer Kind auch zu Hause lassen oder so. Und am Ende habe ich, wie gesagt,  

00:07:57: meine ganzen Sachen zusammen und dann  gehe ich zentral an die Kasse und da  

00:08:01: kann ich alle Teile auf einmal bezahlen.  Ich finde es einfach wirklich praktischer.

00:08:06: Und jetzt noch mal im Überblick der Vergleich  zwischen Tischbörse versus sortierte Börse. Also,  

00:08:12: wie gesagt, vom Aufbau her: Tischbörse  – viele einzelne Tische pro Verkäufer,  

00:08:16: bei der sortierten Börse alles nach Größen,  Kategorien sortiert mit Verkäufernummern.  

00:08:21: Ich persönlich finde die Tischbörse eher  unübersichtlich, man muss da viel stöbern und  

00:08:27: vielleicht kauft der eine oder andere einem dann  schon was weg oder es gibt das, was man braucht,  

00:08:32: gar nicht und dann ist man völlig umsonst  durch die ganze Börse gelaufen. Und ich find’s  

00:08:35: auch sehr voll, wie gesagt, und sehr stressig. Ist es aber bei der sortierten Börse auch. Die ist  

00:08:40: zwar sehr strukturiert, aber man hat, wie gesagt,  diese lange Schlange und Wartezeit am Anfang.  

00:08:46: Dann rast man da los und prügelt sich um  die Teile mit den ganzen anderen Leuten.  

00:08:51: Und da ist wirklich: Wer zuerst, mal zuerst.  Aber das ist es eigentlich bei beiden Börsen. 

00:08:56: Bei der Tischbörse kann man noch verhandeln  und kann auch mal nachfragen zu Teilen,  

00:09:00: bei der sortierten Börse natürlich nicht. Da  sind die Preise fest und man kann auch keine  

00:09:04: Rückfragen stellen. Bei der Tischbörse ist es  trotzdem noch ein bisschen langsamer. Ich glaube,  

00:09:09: das ist einfach mein persönliches Empfinden,  dass ich mich da immer so gehetzt fühle,  

00:09:13: einfach von der Art, wie ich einkaufe. Ich habe  da meine Einkaufsliste und die gehe ich einfach  

00:09:18: durch. Und da finde ich das einfach ... alles an  einem Tisch… ich gehe es durch, ich hake es ab ...  

00:09:22: finde ich einfach besser. Bei der sortierten  Börse ist es dann einfach schneller für mich.

00:09:27: An der Stelle noch ein Tipp, den ich vorhin  vergessen habe – da sind wir jetzt beim  

00:09:32: Nachteil vom frei einsprechen: Ich habe das schon bei vielen so gesehen und mache das jetzt auch so:  

00:09:38: Ich nehme zwei Tüten mit. In die eine Tüte  packe ich erstmal alles rein, was ich gut finde,  

00:09:44: und am Ende sortiere ich mir noch mal aus, was ich brauche und das sortiere ich dann meistens gleich  

00:09:48: in die andere Tüte. Das einfach, falls kein Platz  ist, wo ich es irgendwie kurz hinlegen kann, damit  

00:09:53: ich es nicht auf den dreckigen Boden legen muss.  Da ist es ganz praktisch, zwei Tüten dabei zu haben. 

00:09:58: Das könnt ihr natürlich anders handhaben,  aber ich habe einfach festgestellt,  

00:10:02: dass ich so nicht so viele Fehlkäufe habe. Weil  wenn man da so durchrast, hat man doch sehr  

00:10:06: viele Spontankäufe oder merkt nicht, dass  man irgendwas schon hundertfach drin hat,  

00:10:11: und da kann man einfach noch mal kurz  durchsortieren, bevor man zur Kasse geht.

00:10:14: Da bin ich dann auch bei einem Vorteil  noch mal von der sortierten Börse:  

00:10:18: Da kann ich nämlich diese Sortierung am  Ende machen. Bei der Tischbörse habe ich  

00:10:21: einfach so viele sinnlose Spontankäufe schon  gehabt, weil man dann doch eher an dem Tisch  

00:10:26: steht und dann doch das sofort kauft, weil es  könnte ja dann gleich nachher weg sein und man  

00:10:30: kann es dann einfach, wenn man es schon  gekauft hat, nicht noch mal aussortieren.

00:10:34: Aber, wie gesagt, es ist auch nicht schlimm,  

00:10:36: wenn ihr nicht alles bekommen habt oder  wenn ihr zu wenig gekauft habt und das  

00:10:41: mittendrin feststellt. Es gibt immer noch andere  Möglichkeiten einzukaufen. Second-Hand-Läden,  

00:10:47: das ist dann auch ruhiger, vorsortierter. Aber  bei unserem Second-Hand-Laden hier in der Nähe  

00:10:51: habe ich zum Beispiel die Erfahrung gemacht,  dass das auch so wie eine Börse aufgebaut ist,  

00:10:55: dass also auch nur neue Teile im Frühjahr oder  im Herbst reinkommen. Und wenn ich dann merke:  

00:11:02: „Oh, ich habe die Größe nicht mehr“, ist das  dann meistens schon gegen Ende der Saison,  

00:11:06: wenn das Kind rausgewachsen ist. Und oft sind  dann nicht mehr wirklich gute Teile dann dort da.

00:11:10: Aber da gibt’s ja dann noch die Möglichkeit, ich  kann dann online noch kaufen. Manche Sachen kaufe  

00:11:15: ich schon von vornherein sogar online. Also zum  Beispiel Turnschläppchen – da mag ich eine bestimmte  

00:11:21: Marke, möchte die aber auch nicht neu kaufen,  weil das reicht gebraucht. Das kaufe ich dann  

00:11:26: zum Beispiel online. Oder Kindergartenrucksack  – möchte ich auch wieder bestimmte Marken haben,  

00:11:31: bestimmte Qualität haben, reicht mir aber  auch gebraucht, kaufe ich auch online,  

00:11:35: weil die bestimmten Marken bekomme ich dann  einfach nicht auf einer Kinderbedarfsbörse  

00:11:39: oder in einem Second-Hand-Laden.  Das ist eher unwahrscheinlich. 

00:11:43: Oder dann gibt’s ja noch so Spezialmarken,  was manchen wichtig ist, Seide, Wollwalk.  

00:11:49: Oder ich habe Stoffwindeln – die  kriege ich nur online gebraucht.

00:11:54: Und manche Sachen kaufe ich auch neu.  Also zum Beispiel Schuhe kaufe ich,  

00:11:58: weil mir die Fußgesundheit so wichtig ist und  die Schuhe sich dann doch auch an die Füße beim  

00:12:02: Tragen anpassen. Die kaufe ich grundsätzlich neu.  Und Unterwäsche und Socken, mal davon abgesehen,  

00:12:08: dass es die meistens gebraucht eher weniger gibt, vor allen Dingen die Unterwäsche, finde ich es  

00:12:12: aber auch gerade bei der Unterwäsche doch sehr  unhygienisch und das möchte ich lieber neu kaufen.

00:12:19: Wie gesagt: Also ist es völlig okay, meiner  Meinung nach, da einen Mix zu haben, je nachdem,  

00:12:23: wie es für euch okay ist. Und ich find’s auch  völlig okay, manche Sachen neu zu kaufen. Es muss  

00:12:28: nicht alles gebraucht sein. Mir ist es wichtig,  so viel wie möglich gebraucht zu kaufen, weil die  

00:12:33: Kinder einfach so schnell rauswachsen und das dann einfach nicht nachhaltig ist und auch finanziell.  

00:12:40: Es ist einfach günstiger, gebraucht zu kaufen, und  man kriegt die Sachen wirklich sehr, sehr günstig.  

00:12:45: Also, wenn ich sehe, was Sachen neu kosten,  da bist du bei teilweise 10–15 € für ein Teil,  

00:12:51: was dann vielleicht ein paar Mal getragen wurde  und dann für 1–2 € verkauft wird gebraucht. Also,  

00:12:56: das lohnt sich wirklich. Und man tut,  wie gesagt, wirklich was für die Umwelt.  

00:13:00: Es wird zu viel weggeschmissen. Ein weiterer wichtiger Aspekt,  

00:13:05: der mir wirklich sehr wichtig ist: Die  Sachen sind schon mehrmals gewaschen,  

00:13:09: weil gerade bei neuen Sachen sind noch Rückstände  drin, die wir da einfach nicht drin haben wollen.  

00:13:13: Und da sind die Sachen einfach schon mehrmals  gewaschen und die Rückstände nicht mehr drin. 

00:13:19: Was ich aber schwieriger finde, ist so  Prüfsiegel, dass es nur Baumwolle ist,  

00:13:25: das rauszufinden. Auf so Börsen finde ich  wirklich schwierig. Das ist leichter dann  

00:13:29: online. Deswegen kaufe ich ja, wie gesagt,  manche Sachen online, wo es mir wichtig ist.

00:13:35: So, jetzt noch mal kurz und knapp ein paar der  Vorteile und Nachteile Börse versus die anderen  

00:13:40: Möglichkeiten. Also, bei der Kinderbedarfsbörse  habt ihr einfach viel Auswahl auf einmal.  

00:13:44: Es ist günstig, ihr könnt es anfassen, ihr könnt  es angucken, prüfen, aber es ist halt wirklich  

00:13:50: ein geballter Zeitdruck, alles auf einmal,  und ihr müsst dann halt auch wirklich alles  

00:13:54: auf einmal planen und dann auch alles auf einmal  gekauft haben. Wenn ihr es nicht gekauft habt,  

00:13:59: müsst ihr dann trotzdem wieder auf die  anderen Möglichkeiten zurückgreifen. 

00:14:04: Dann beim Second-Hand-Laden: Der ist halt  ganzjährig auf, es ist relativ entspannt,  

00:14:08: oft vorsortiert, aber auch der hat halt  nicht immer alles. Wenn der sich so wie  

00:14:13: die Kinderbedarfsbörse die Sachen saisonal  einkauft, dann habt ihr am Ende der Saison  

00:14:17: halt auch nicht wirklich viel Auswahl  und meistens ist der Preis auch höher  

00:14:20: als bei der Börse und die Auswahl ist kleiner. Online gebraucht habt ihr natürlich alle Auswahl.  

00:14:26: Ihr könnt gemütlich von zu Hause machen, gezielt  nach Marken oder bestimmten Sachen suchen. 

00:14:31: Aber ihr habt halt die Versandkosten. Ihr müsst  kleinteilig mal bei dem, mal bei dem bestellen und  

00:14:36: die Versandkosten, das merkt man dann schon. Das wird dann halt dadurch noch mal teurer insgesamt.  

00:14:43: Und ihr wisst auch nicht wirklich, welche  Qualität ihr habt. Das seht ihr dann erst,  

00:14:47: wenn es ankommt, und da hat man dann manchmal auch die eine oder andere Enttäuschung. 

00:14:51: Als letztes könnt ihr natürlich die Sachen neu  kaufen. Ist halt super, super teuer, aber ihr  

00:14:56: könnt schnell, gezielt, gerade online genau  das finden und suchen, was ihr haben möchtet.  

00:15:01: Also zum Beispiel auch die Trinkflaschen habe ich tatsächlich neu gekauft, weil ich die so gebraucht  

00:15:05: gar nicht gefunden habe, genau das, was ich haben wollte.

00:15:09: Na ja, und wir alle wissen, alles neu kaufen ist einfach nicht nachhaltig. Und gerade  für unsere Kinder wollen wir ja nachhaltig sein.

00:15:20: Jetzt habe ich ganz schön viel von der Käuferseite erzählt, aber ich habe ja am Anfang schon erwähnt,  

00:15:25: dass ich auch gebraucht verkaufe und  auch auf Kinderbedarfsbörsen. Deswegen  

00:15:29: möchte ich jetzt im weiteren Verlauf auf  diese Seite eingehen. Also, wie es ist,  

00:15:33: auf Kinderbedarfsbörsen zu verkaufen. Hier ist mein Favorit, muss ich sagen,  

00:15:38: auch die sortierte Börse. Und das ist auch  das, was ich eigentlich jedes Mal mache.  

00:15:42: Tischbörse habe ich mir mal überlegt, habe mich  deswegen auch bei anderen Verkäufern informiert,  

00:15:48: wie die das so machen, welche Tipps die haben,  aber für mich persönlich passt’s einfach nicht.

00:15:53: Also, bei der Tischbörse ist es einfach so: Man  meldet sich an, reserviert dann sich den Tisch,  

00:15:58: muss dann den Tisch bezahlen und dann kann man das so sortieren, wie man möchte. Aber auch da lohnt  

00:16:03: es sich, vielleicht schon Preise dran zu machen,  das ein bisschen vorzusortieren. Und man muss halt  

00:16:08: das selber aufbauen, man muss abbauen, man muss das Ganze einpacken, man muss dort verkaufen,  

00:16:15: man muss Verhandlungsgeschick haben,  also überhaupt da mal zu stehen.

00:16:20: Und bei der sortierten Börse läuft’s einfach anders ab. Was gleich ist: Man muss sich um diese Plätze  

00:16:27: prügeln. Man muss sich wirklich rechtzeitig  anmelden. Aber bei der sortierten Börse kriegt  

00:16:32: man dann halt nicht die Tischreservierung bei  der Anmeldung, sondern man bekommt eine Nummer.  

00:16:37: Und dann kann man eine bestimmte Anzahl  an Artikeln verkaufen. Das kommt drauf an,  

00:16:43: welche Saison ist, was man da verkaufen kann.  Manche Börsen erlauben mehr, manche weniger,  

00:16:48: aber die geben einem da immer so einen Zettel  mit, was die erlauben, was die nicht erlauben. 

00:16:52: Bei manchen Börsen muss man auch so ein  bestimmtes Tool benutzen und da seine  

00:16:57: Artikel einpflegen. Bei manchen bekommt  man einfach nur per E-Mail die Etiketten  

00:17:01: zum Ausdrucken und muss die beschriften. Bei  manchen Börsen kann man selber Etiketten, aber  

00:17:07: nach einer bestimmten Vorgabe oder bei manchen auch ohne Vorgabe, erstellen – das ist wirklich unterschiedlich.  

00:17:13: Wie gesagt, auch die Teilezahl ist  unterschiedlich, die Regeln sind unterschiedlich.  

00:17:18: Bei manchen muss man dann noch eine Liste  abgeben, aber das ist dann meistens bei denen,  

00:17:21: wo man die Teile auch online eingegeben hat  und dann ausgedruckt hat die Etiketten. Und  

00:17:26: dann muss man die Etiketten ausschneiden  und muss die dann den Teilen zuordnen. 

00:17:31: Ich finde, beides hat seine Vor- und  Nachteile. Ich kann jetzt gar nicht sagen,  

00:17:34: was ich besser finde – also das jetzt im  Computer eingeben und dann ausdrucken,  

00:17:40: ausschneiden und an die Teile dran machen oder die Etiketten ausdrucken, ausschneiden und dann dran  

00:17:45: machen. Was man auf jeden Fall benutzen sollte,  ist immer ein dickeres Papier, also nicht das  

00:17:51: normale Papier, damit es einfach fester ist und  nicht so schnell abgerissen werden kann. Also  

00:17:56: das müsst ihr euch schon vorher überlegen,  dass ihr genügend dickes Papier da habt.

00:18:01: Dann, je nachdem, wir sind mittlerweile  relativ schnell, aber plant euch Zeit ein.  

00:18:06: Da geht halt pro Börse, wenn ihr da so  Nummern etikettiert für so 50 bis 70 oder  

00:18:12: bei manchen Börsen sind es 100 Teile,  geht halt wirklich Zeit drauf. Na ja,  

00:18:17: und zur Abgabezeit gebt ihr dann eure Teile ab.  Den Rest macht tatsächlich das Organisationsteam.  

00:18:22: Und hinterher holt ihr dann das, was nicht  verkauft wurde und euer Geld wieder ab. 

00:18:27: Was passieren kann, ist, dass… aber  das passiert auch bei der Tischbörse,  

00:18:30: dass Sachen verloren gehen. Bei den Tischbörsen  zahlt ihr für den Tisch. Bei der sortierten  

00:18:35: Börse gebt ihr von eurem Erlös einen bestimmten  Prozentsatz ab. Das sind meistens so 10 oder 20%.

00:18:41: Was ihr auch noch machen könnt, ist: Ihr könnt  helfen. Bei der Tischbörse weiß ich nicht,  

00:18:46: wie es da ist, aber wahrscheinlich kriegt man  da auch Rabatt auf die Reservierung vom Tisch  

00:18:50: oder so. Aber bei der sortierten Börse ist es so,  dass ihr dann weniger Abzug z.B. bekommt, wenn ihr  

00:18:57: da helft. Ihr könnt zu einem extra Helferverkauf  gehen. Das ist also schon vorher vor dem regulären Verkauf. Das  

00:19:05: ist super praktisch. Also, für Schwangere gibt’s  ja auch immer so diesen Vorabverkauf – das habe  

00:19:09: ich vorhin vergessen zu erwähnen – aber da gibt’s noch mal einen früheren Verkauf für die Helfer.  

00:19:14: Und oft sind auch mehr Teile erlaubt. Das finde  ich dann auch super praktisch, wenn man dann mehr  

00:19:18: Teile verkaufen kann als nur 50 Teile. Vor allen  Dingen, wenn man wirklich mehr zum Verkaufen hat.

00:19:24: Also noch mal zum Vergleich: Bei der  Tischbörse bereitet ihr alles zu Hause vor,  

00:19:28: könnt es mehrmals verwenden, könnt euch überlegen, ob ihr da schon Preise dran macht oder nicht oder  

00:19:34: ob ihr da Gruppenpreise macht mit so Schildchen. Bei der sortierten Börse müsst ihr alles vorab  

00:19:39: etikettieren, die Preise euch schon  vorher fest überlegen, macht ihr alles  

00:19:43: zu Hause die Listen und so weiter. Aber während der Börse selbst müsst ihr  

00:19:48: halt bei der Tischbörse die ganze Zeit da sein,  müsst erstmal überhaupt Verkaufsgeschick haben,  

00:19:52: mit Leuten verhandeln zu können und so weiter. Bei der sortierten Börse gebt ihr’s einfach ab und  

00:19:56: holt’s dann am Ende wieder ab. Oder optional,  ihr könnt noch Helferschichten übernehmen.

00:20:01: Dann bei beiden Börsen ist es halt völlig  unterschiedlich mit der Einnahme. Es kommt  

00:20:05: drauf an, sucht euch wirklich eine Börse  aus, die einen guten Ruf hat, die größer ist,  

00:20:10: da habt ihr mehr Chancen, dass verkauft  wird. Aber da kann es auch eher passieren,  

00:20:14: dass Teile natürlich verloren gehen, kaputt gehen. Und bei der Tischbörse ist es wirklich je nachdem,  

00:20:19: welchen Tisch ihr bekommt und wo  ihr seid, wie rum die Leute laufen,  

00:20:22: wie das da alles aufgebaut ist. Könnt  ihr halt wirklich einen blöden Tisch  

00:20:25: erwischen und die Leute haben alles schon  eingekauft, bis die bei euch sind. Das ist  

00:20:29: bei der sortierten Börse nicht so, weil da  wirklich alles von einer Größe genau da ist.  

00:20:34: Aber man hat da halt mehr Abzug und Prozente.  Und der Vorbereitungsstress ist halt wirklich  

00:20:39: viel größer bei der sortierten Börse. Aber am Verkaufstag ist es entspannter.

00:20:45: So, jetzt habt ihr euch den ganzen Stress  gemacht und trotzdem habt ihr noch einen  

00:20:48: Riesenberg. Erwartet euch wirklich nicht  zu viel von diesen Börsen. So viel verkauft  

00:20:53: man da trotzdem auch nicht. Es bleibt doch  einiges übrig. Was macht ihr jetzt damit? 

00:20:58: Bis zur nächsten Börse warten wäre eine  Möglichkeit. Oder ihr könnt euch noch überlegen,  

00:21:02: das beim Second-Hand-Laden abzugeben. Da gibt’s, wie gesagt, einmal die Möglichkeit, du gibst es,  

00:21:07: wie bei der sortierten Börse, einfach ab. Der  Laden verkauft das für dich. Du hast vielleicht  

00:21:12: auch eine Verkaufsnummer und dann bekommst  du deinen Anteil. Oder bei der Variante 2,  

00:21:16: dass einzelne Teile einfach angekauft werden  und du kriegst dann direkt den Betrag. Oder  

00:21:20: die machen das auf Kommission oder so.  Da habe ich aber nicht so viel Erfahrung.  

00:21:25: Der Second-Hand-Laden bei uns in der Nähe, der  läuft wie so eine saisonale sortierte Börse.

00:21:33: Und welche Möglichkeit natürlich immer besteht:  Ihr könnt es immer online verkaufen. Da ist es so,  

00:21:38: dass manche Sachen tatsächlich, wie gesagt, ja,  online teurer verkauft werden. Also überlegt euch,  

00:21:43: was ihr bei der Börse verkauft und was  sich mehr lohnt, online zu verkaufen. 

00:21:47: Aber auch da: Da müsst ihr dann Fotos machen,  müsst es einstellen. Ihr müsst euch überlegen: Was  

00:21:51: tue ich gesammelt einstellen, also gesammelt Fotos machen, oder tue ich die Teile doch alles einzeln  

00:21:56: auflisten? Das handhabt jeder unterschiedlich.  Müsst ihr einfach schauen, mit was ihr mehr Erfolg  

00:22:01: habt. Und ihr müsst ja nicht nur Fotos machen,  ihr müsst dann noch eine Beschreibung machen,  

00:22:05: ihr müsst die Nachrichten beantworten. Und wenn man’s gerade einstellt, ist das immer sehr,  

00:22:09: sehr viel. Und dann muss man’s noch versenden oder die wollen dann vorbeikommen, wenn’s mit Abholung  

00:22:14: ist. Also, das ist auch ganz schön stressig. Da finde ich dann, wie gesagt, dieses gesammelte  

00:22:19: „mehrere Teile auf einer Börse“, ja, ist auch  viel. Aber wenn man’s dann manchmal vergleicht,  

00:22:23: ist es dann doch stressfreier: viele  Sachen auf einmal bei der Börse und  

00:22:27: dann hat man’s weg. Und dann den Rest bloß  noch online oder bei der nächsten Börse.

00:22:32: Also hier noch mal der Vergleich  der verschiedenen Möglichkeiten:  

00:22:35: Also bei der Kinderbedarfsbörse könnt ihr viele Teile auf einmal verkaufen, aber der Zeitaufwand auf  

00:22:39: einmal ist halt sehr geballt. Online könnt ihr das  viel besser strecken, je nach euren Möglichkeiten,  

00:22:45: wenn ihr es denn dann angeht – das ist nämlich  auch mein Problem – und ihr könnt höhere Preise  

00:22:49: verlangen. Das ist bei der Kinderbedarfsbörse halt niedriger, aber auch da ist es pro Teil wirklich  

00:22:55: viel Arbeit. Da ist der Aufwand pro Teil bei der  Kinderbedarfsbörse, finde ich, schon niedriger. 

00:23:01: Eine weitere Möglichkeit ist  dann noch der Second-Hand-Laden,  

00:23:04: der wie eine Kinderbedarfsbörse sein kann oder  auch einfach die Teile abgeben und da verkaufen.

00:23:11: Jetzt komme ich noch zu einer letzten Möglichkeit:  Jetzt habt ihr noch so einzelne Teile übrig. Was  

00:23:16: macht ihr dann damit? Noch mal verkaufen?  Ich mach es so, weil ich habe einfach sehr,  

00:23:21: sehr viel auch geschenkt bekommen. Und dann  finde ich es nur gerecht, das auch wieder  

00:23:26: zurückzugeben an die Gesellschaft. Und deswegen gucke ich, dass ich  

00:23:29: einen bestimmten Teil auch wieder  verschenke: An Verwandte, Bekannte,  

00:23:34: Nachbar*Innen mit Kindern oder andere Leute aus dem Ort oder von irgendwo anders mit Kindern. 

00:23:41: Dann gibt’s ja auch „Zu Verschenken“-Gruppen,  je nach Teil. Oder es gibt Umsonstläden,  

00:23:46: Kleiderkammern, Familienzentren, wo man auch die Sachen dann kostenlos oder günstig abgeben kann. 

00:23:52: Was ich auch sehr toll finde, wo ich immer  mitmache jedes Jahr, ist so Aktionen wie  

00:23:56: „Weihnachten im Schuhkarton“. Da packe ich dann auch immer gute Sachen mit rein. Und wie gesagt,  

00:24:01: ich finde es wichtig: Ich habe  so viel schon geschenkt bekommen,  

00:24:04: da möchte ich einfach auch was zurückgeben und möchte meinerseits auch wieder Sachen verschenken.

00:24:11: So, dann sind wir jetzt schon am Ende der  Folge angekommen. Was nehmen wir uns aus  

00:24:16: dieser Folge mit? Kinderbedarfsbörsen  sind, für mich zumindest, wirklich eine  

00:24:23: dieser immer wiederkehrenden Stresszeiten  im Jahr. Aber trotzdem helfen sie uns

00:24:28: mit relativ wenig Geld ein bisschen  mehr Nachhaltigkeit zu schaffen.  

00:24:32: Und das finde ich einfach wichtig. Und  deshalb ist es mir diesen Stress wert.

00:24:37: Und wie bekommen wir da jetzt trotzdem ein bisschen mehr Leichtigkeit in diesen Stress? Versucht,  

00:24:41: nicht alles so perfekt zu planen. Versucht,  nicht jede Börse mitzunehmen. Macht das, was ihr  

00:24:46: schaffen könnt und wie es für euch gerade passt.  Und ich meine, ganz ehrlich, die Sachen laufen  

00:24:50: nicht weg. Die liegen dann da halt irgendwo.  Gut, irgendwann geht einem der Platz aus,  

00:24:54: aber ihr könnt es jederzeit verkaufen. Ihr könnt  es auch auf einer späteren Börse verkaufen. Und  

00:24:58: nehmt euch die Börse oder Verkaufsart mit, die  für euch am einfachsten und stimmigsten ist.

00:25:04: Und was ich jetzt noch nicht erwähnt habe in der  Folge: Überlegt euch ganz genau, wie euer Kind da  

00:25:08: reinpasst. Wollt ihr euer Kind mitnehmen,  weil es sich vielleicht Sachen angucken,  

00:25:14: aussuchen soll, vielleicht was anprobieren muss? Was ich immer mache: Dann gehe ich nicht  

00:25:19: allein. Aber gleichzeitig, muss ich sagen, ist  es auch so toll, einfach das Kind in Betreuung  

00:25:24: zu Hause zu lassen und alleine loszuziehen,  weil da komme ich einfach viel schneller durch.  

00:25:29: Und auch wenn ich das Kind mitnehme, habe ich,  wie gesagt, immer eine Betreuungsperson dabei,  

00:25:32: die dann in den Bereich geht und schon  mal Spielzeug oder Bücher auswählt.

00:25:36: Und was ihr dann auf der Börse kauft, ist auch  eure Sache, was für euch praktisch ist und was  

00:25:41: nicht. Also ich kaufe Kleidung, Spielzeug, aber  wie gesagt, zum Beispiel Schuhe würde ich jetzt  

00:25:47: da nicht kaufen, weil die sich anpassen. Aber zum  Beispiel Gummistiefel oder so, Turnschläpple gehen  

00:25:52: schon. Unterwäsche würde ich jetzt auch nicht  kaufen, aus hygienischen Gründen. Sucht euch raus,  

00:25:58: was ihr gebraucht kaufen wollt und was nicht –  oder auch, was ihr gebraucht verkaufen wollt und  

00:26:02: was nicht. Oder was ihr verschenken wollt, weil:  Verschenken ist immer noch besser als wegwerfen.

00:26:08: Was mich jetzt noch am Ende interessieren  würde – und da dürft ihr bitte gerne einen  

00:26:12: Kommentar hinterlassen: Wie macht ihr das  eigentlich mit den Kinderbedarfsbörsen oder  

00:26:16: generell mit den gebrauchten Kindersachen?  Ist es bei euch auch so stressig oder habt  

00:26:20: ihr da einen super Weg gefunden, wie es für euch  stimmig und einfach ist? Welche Tipps habt ihr,  

00:26:25: dass es entspannter ist, auf die  ich vielleicht noch nicht gekommen  

00:26:27: bin? Das dürft ihr mir super gerne in die  Kommentare schreiben. Auch für andere Eltern.

00:26:33: Was mich auch noch interessieren würde: Wie  für euch die Folge war, also so freigesprochen,  

00:26:37: nicht ganz so geordnet, mal einfach  nur meine Erfahrungen. Wollt ihr mehr  

00:26:42: davon haben? Möchtet ihr es doch ein bisschen  anders haben? Das gerne auch in die Kommentare.

00:26:47: Dankeschön. Und damit sind wir dann auch am  Ende der Folge angekommen. Ich danke euch  

00:26:54: fürs Zuhören. Und denkt daran. Einfach Eltern  sein heißt: In diesen geballten Stresszeiten  

00:27:00: keine perfekte Lösung zu finden, sondern  eine, die für euch gerade gut genug ist.

00:27:05: Gefällt dir mein Podcast und du möchtest keine  Folge mehr verpassen, dann freue ich mich,  

00:27:09: wenn du Just Melly abonnierst und mir einen  Daumen hoch gibst. Danke für deine Unterstützung.

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